Neue Hilfe für IT-Gründer – Patenmodell für IT-Selbständige

IT SelbstaendigkeitDer BVSI (Berufsverband Selbständige in der Informatik e.V.) hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, die mir persönlich gut gefällt. Das Ziel ist es Gründern aus dem IT-Bereich den Start in die Selbständigkeit zu erleichtern.

Hierbei unterstützen erfahrene IT-Selbständige StartUps aus dem Informatik-Bereich beim Bewältigen der ersten Schritte in und nach der Gründung.

Altes Konzept, neue Branche

Manche Ideen verschwinden manchmal, obwohl sie richtig gut sind. Umso erfreulicher ist es dann, wenn solche Ideen wieder entdeckt werden. So ist es auch mit dem Konzept der Gründer-Paten.

Der Gedanke ist ganz einfach: Ein erfahrener „alter Hase“ begleitet die jungen Gründer bei Ihren ersten Schritten in die Selbständigkeit und steht ihnen dabei mit Rat und manchmal auch Tat zur Seite. Dieses Konzept will nun der BVSI in die IT-Branche übertragen und sucht nun erfahrenene IT-Selbständige für das Projekt.

Aufgaben des IT-Paten

Die Paten sollen drei bis fünf Monate den StartUp hautpsächlich via Telefon und/oder E-Mail zur Seite stehen. Dabei kann es z.B. um Tipps bei der Selbstdarstellung bzw. des Firmenprofils gehen, um Hinweise zu passenden Netzwerken oder bei der Kundenaquise gehen. Der zeitliche Rahmen wird dabei laut des Organisators BVSI aber genau abgesteckt.

Solltet Ihr Erfahrungen als selbständiger Softwareentwickler, ITler oder ähnlichem haben und auch neugierig geworden sein, dann könnt Ihr Euch bei dem Berufsverband Selbständige in der Informatik e.V. melden bzw. auch weitere Informationen dort bekommen.

Meine Erfahrungen mit Gründer-Paten

Als ich vor einigen Jahren mit einem Kollegen den Start in die Selbständigkeit wagte, hatten wir auch das Glück, dass uns ein Pate einige Zeit zur Seite stand.

Auch wenn ein solcher Gründer-Pate zwar kein Allheilmittel für alles ist, so ist es doch gerade am Anfang sehr hilfreich mit einem Erfahrenen reden zu können und dort eine zweite/dritte Meinung einzuholen. Gerade diese Sicht von außen kann sehr hilfreich sein, auch wenn man natürlich bei jeder Entscheidung zum Schluss selber entscheiden muss, ob man einem Rat folgt oder besser bleiben lässt. Wir hatten uns damals auch gegen den einen oder anderen Ratschlag entschieden, der von dem Berater kam. Aber dafür ist man ja auch schließlich selbständig – um seine eigenen Entscheidungen zu fällen.

Ich kann jedem, der diese Möglichkeit hat, nur empfehlen diese anzunehmen. Geschadet hat es uns damals nicht, im Gegenteil.

Was haltet Ihr von diesem Konzept? Habt Ihr vielleicht sogar selbst Erfahrungen mit solchen Paten?

Comments
  1. Lemmy